Vom Bischöflichen Knabenseminar zum modernen Tagungshaus

Als Bischöfliches Knabenseminar im Jahre 1958 von Dekan Karl Kästle eröffnet, bestand das Regina Pacis 28 Jahre als Bildungseinrichtung. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart wollte begabten Jungen im Oberland den Besuch einer höheren Schule ermöglichen und erhoffte sich natürlich auch Nachwuchs für den Priesterstand. Bischof Dr. Carl Joseph Leiprecht, auch Sohn des Allgäustädtchens Leutkirch, stellte das Haus unter den Schutz der Patronin „Regina Pacis“, Königin des Friedens.

Wegen rückläufiger Schülerzahlen und aus Kostengründen wurde das Knabenseminar, von den Leutkirchern liebevoll „Semi“ genannt, 1984 geschlossen, umgebaut, modernisiert und 1987 als „Haus Regina Pacis“ neu eröffnet.

 

Gegenwart

Das ehemalige Knabenseminar, im schönen Allgäu gelegen, beherbergt seit 1988 eines der Tagungshäuser der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

 

Im Jahre 2011 aufwändig umgebaut, bieten wir heute unseren Gästen acht Seminar- und Veranstaltungsräume sowie Übernachtungsmöglichkeiten, die gehobenen Ansprüchen gerecht werden aber auf Überflüssiges und Unwesentliches verzichten.

Mehr-weniger-anders

Infobox

Von der ehemaligen Semi-Jugend des Hauses Regina Pacis wurde jedes Jahr der Schulsprecher ausgewählt, in der „Chronik des Bischöflichen Knabenseminars“ über das zurückliegende Schuljahr zu berichten. Das Buch wurde lückenlos von 1957 bis 1985 geführt und enthält zahlreiche Berichte, Zeitungsausschnitte und Bilder des Zeitraums.

 

Aktuell liegt die Chronik in der Bibliothek der Diözese Rottenburg-Stuttgart zur Besichtigung aus.

 

Hans Martin, ein Ehemaliger des Knabenseminars, hat mittlerweile das gesamte Buch für eine CD abgelichtet, mit der nun andere Ehemalige in Erinnerungen schwelgen können.

Interessenten können die CD direkt von Hans Martin beziehen:

hans.martin.bc@t-online.de